Hilfe gegen Schnarchen und Schlafapnoe
"Hilfe bei Schnarchen und Schlafapnoe"
- was die wahren Ursachen von Schnarchen und Schlafapnoe sind
- wie beide Ihre Gesundheit gefährden können
- was Sie selbst gegen Schlafstörungen tun können
- wie wir Ihnen gegen Schnarchen und Schlafapnoe helfen können
Wodurch wird Schnarchen verursacht?
Mögliche Folgen des Schnarchens
Gesundheitsrisiko Schlafapnoe
- Erhöhtes Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall
- Ständige Müdigkeit und Erschöpfung am Tag
- Konzentrationsschwierigkeiten
- Höheres Unfallrisiko bei der Arbeit und im Straßenverkehr
- Verschlechterte Stimmung und gesteigertes Risiko für Depressionen
- Potenziell erhöhtes Risiko für Diabetes
Wie wir Ihnen helfen können
Häufige Fragen zu Schnarchen und Schlafapnoe in Kelkheim
Wie kann eine Schnarcherschiene helfen?
Eine Schnarcherschiene – auch Unterkieferprotrusionsschiene genannt – wird individuell für Sie angefertigt und während des Schlafs getragen. Sie positioniert den Unterkiefer leicht nach vorne, wodurch die Atemwege im Rachenbereich geöffnet werden. So kann die Luft ungehindert fließen, das Flattern der Weichteile wird reduziert und das Schnarchen nimmt deutlich ab. Bei leichter bis mittelschwerer Schlafapnoe ist die Schiene eine gut verträgliche und wirksame Alternative zur CPAP-Maske.
Für wen ist eine Schnarcherschiene geeignet?
Eine Schnarcherschiene eignet sich grundsätzlich für Erwachsene, die regelmäßig schnarchen und/oder an leichter bis mittelschwerer Schlafapnoe leiden. Sie ist besonders dann eine gute Wahl, wenn eine CPAP-Maske abgelehnt oder nicht gut vertragen wird, oder wenn das Schnarchen den Partner beeinträchtigt. Im persönlichen Beratungsgespräch prüfen wir, ob Ihre individuelle Situation eine Schnarcherschiene sinnvoll macht. Gegebenenfalls arbeiten wir eng mit Schlafmedizinern zusammen, um die optimale Therapie zu finden.
Was ist der Unterschied zwischen Schnarchen und Schlafapnoe?
Schnarchen entsteht durch das Vibrieren von Weichgewebe im Rachen bei eingeschränktem Atemfluss – es ist lästig, in leichter Form aber nicht gefährlich. Schlafapnoe hingegen ist eine ernsthafte Erkrankung, bei der die Atmung während des Schlafs wiederholt vollständig aussetzt, manchmal für mehrere Minuten. Diese Atemaussetzer senken den Sauerstoffgehalt im Blut und belasten Herz und Kreislauf erheblich. Langfristig erhöht eine unbehandelte Schlafapnoe das Risiko für Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall und Diabetes.
Welche Gesundheitsrisiken hat unbehandelte Schlafapnoe?
Unbehandelte Schlafapnoe ist kein bloßes Komfortproblem – sie ist ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko. Die nächtlichen Atemaussetzer führen zu chronischem Sauerstoffmangel, der das Herz-Kreislauf-System dauerhaft belastet. Es besteht ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall, Vorhofflimmern und Bluthochdruck. Zudem steigt das Unfallrisiko erheblich, da ständige Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen. Eine frühzeitige Behandlung kann diese Risiken deutlich reduzieren.
Wer behandelt Schnarchen und Schlafapnoe in Ihrer Praxis?
Zuständig ist Dr. Markus Trouet, der Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Zahnärztliche Schlafmedizin (DGZS) ist. Er verfügt über vertiefte Kenntnisse in der zahnärztlichen Schlafmedizin und arbeitet bei Bedarf eng mit Schlafmedizinern zusammen, um für Sie die bestmögliche Therapie zu gewährleisten. Im persönlichen Beratungsgespräch nimmt er sich die Zeit, Ihre Situation genau zu verstehen und die Schiene optimal anzupassen.
Wie wird eine Schnarcherschiene angefertigt?
Die Anfertigung beginnt mit einer gründlichen zahnärztlichen Untersuchung und der Aufnahme Ihrer individuellen Kiefermäße – heute in vielen Fällen per digitaler Abformung, ganz ohne unangenehme Abdruckmasse. Auf dieser Grundlage wird die Schiene präzise auf Ihre Anatomie abgestimmt. Nach der Anpassung folgen Kontrolltermine, um die Schiene optimal einzustellen. Eine gut angepasste Schiene ist komfortabel zu tragen und macht sich im Schlaf kaum bemerkbar.